Wie entsteht eine Ausstellung?

Warum ist dieser Blog nicht zu Stande gekommen?

Warum ist dieser Blog nicht zu Stande gekommen?

Mehr als ein Jahr ist es her, dass das Junge Bauhaus proklamierte, es wäre Zeit das Museum zu wecken. Dieser Aufweckruf sollte durch ein Projekt mit jungen Kunstinteressierten geschehen, die sich mit Museologie, Pädagogik und Kuration befassen wollten, um sich mit der Vorbereitung der Ausstellung „original bauhaus“ und dem Neubau des Bauhaus-Archivs / Museum für Gestaltung auseinanderzusetzen. Den Blog den sie gegenwärtig lesen, der zur Dokumentation dieses Prozesses dienen sollte, scheint nun aber das Indiz des gewendeten Blattes geworden zu sein: man möge meinen, es wäre das Junge Bauhaus, das ein Nickerchen macht.

Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall! Das Junge Bauhaus lebt und atmet wie eh und jeh, nur ist beim ganzen Engagement der Blog leider auf der Strecke geblieben. Im letzten Jahr waren wir (ganz ohne Blog) in unterschiedlichen Museen unterwegs und haben miteinander über die Rolle der Kuration und Pädagogik für das Bauhaus-Jubiläum diskutiert. Wir sind in unterschiedliche Kunstgewerbeausstellungen in Berlin gegangen und haben mit Museumspädagog*innen geredet, um die Möglichkeiten und Grenzen des Ausstellens von „Dingen“ zu erschließen. Wir waren ebenfalls in vielen Künstlerateliers zu Gast, welche für die Jubiläumsausstellung in unterschiedlichen Formaten mitwirken. Hier konnten wir erfahren, wie das Bauhaus auch noch 100 Jahre nach seiner Gründung in der derzeitigen Kunstlandschaft bedeutend ist.

Aber all diese Treffen und das ganze Engagement sollten nicht nur für das Junge Bauhaus eine Rolle spielen. In den nächsten Monaten möchten wir unsere Treffen wieder ausführlicher dokumentieren, damit alle Leute, jung und alt, an diesem Projekt teilhaben können. Nur durch das Einbinden aller Interessierten, kann gewährleistet werden, dass das Museum nicht mehr müde wird. Deswegen wollen wir einen Podcast initiieren, in dem wir unsere bimonatlichen Treffen mit Künstler*innen, Museumspägag*innen und vielen mehr mit der Welt teilen können.



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